UNTERSUCHUNG DER WEIBLICHEN BRUSTDRÜSE (MAMMOGRAPHIE)
Krankhafte oder tumoröse Prozesse der weiblichen Brust können in einer Vielzahl der Fälle schon im Anfangsstadium in der Mammographie erkannt werden. Häufig gehen krankhafte Prozesse mit einer winzigen Verkalkung innerhalb der Brustdrüse einher. Diese Verkalkung wird durch die digitale Mammographie sehr gut herausgearbeitet und kann auf Grund der Nachbearbeitungsmöglichkeiten (Kontrastveränderungen sowie digitale Vergrößerung) relativ sicher eingeordnet werden. Durch die Digitalisierung der Mammographieaufnahmen ist es möglich, schon vorhandene Voraufnahmen, sobald sie in digitaler Form vorliegen, direkt auf dem Monitor mit den aktuellen Aufnahmen zu vergleichen. Zudem wird bei der Mammographie in unserer Praxis ein hoher Qualitätsstandard angelegt. So werden sämtliche Mammographien in einer Doppelbefundung von zwei Radiologen gesichtet. Die Einteilung der Befunde erfolgt zum einen nach einem so genannten Dichteschema der amerikanischen Röntgengesellschaft (ACR) sowie nach dem internationalen Befundstandard (BI RADS), in der die Diagnose im Verhältnis zu einer möglichen Krebserkrankung gesetzt wird. Zudem werden bei jeder Untersuchung ein klinischer Inspektions- und Tastbefund durchgeführt.
Unsere Röntgenpraxis hat vom Qualitätsring Radiologie der deutschen Röntgengesellschaft ein Qualitätszertifikat bekommen, in dem bescheinigt wird, dass im Rahmen der Mammographie eine hohe technische Bildqualität bei geringer Strahlendosis gesichert ist.