3. Wissenswertes
Die Computertomographie des Herzens ist für Patienten mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko interessant. Dies ist u.a. bei erhöhten Blutdruck- bzw. Blutfettwerten oder Zuckerkrankheit (Diabetes) gegeben. Außerdem kommt die Herz-CT als ergänzende Untersuchung bei unklaren Befunden eines Belastungs-EKGs oder als Kontrolle nach Bypass-Operationen in Frage. Nicht geeignet ist die Herz-Computertomographie bei Patienten mit Kontrastmittelallergie, Nierenschädigung oder Schilddrüsenüberfunktion sowie Patienten mit Stents oder unregelmäßigem Herzschlag (z.B.Vorhofflimmern).
4. Kosten
Die Herz-CT Untersuchung wird derzeit von den gesetzlichen Krankenkassen nicht und von den privaten Krankenkassen teilweise übernommen und somit als privatärztliche Leistung abgerechnet. Bei weiteren Fragen beraten wir Sie gerne persönlich.
5. Wie können Sie zum Erfolg der Untersuchung beitragen?
  • Beantworten Sie sorgfältig alle Fragen, die Ihnen zu Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand gestellt werden, wie z. B. eine mögliche Schwangerschaft, Diabetes und/oder eine Allergie gegen bestimmte Nahrungs- /Arzneimittel.
  • Trinken Sie, sofern keine Herzschwäche besteht, ungefähr zwei Stunden vor der Untersuchung reichlich Wasser (ca. 1l), um einer eventuellen Nierenschädigung durch das Kontrastmittel vorzubeugen.
  • Teilen Sie dem medizinischen Personal mit, ob Sie in der Vergangenheit bereits Kontrastmitteluntersuchungen unterzogen wurden und ob Nebenwirkungen auftraten. Sollte eine Kontrastmittelallergie aufgetreten sein, teilen Sie dies unbedingt mit.
  • Geben Sie dem Personal eine vollständige Liste der Medikamente, die Sie möglicherweise gerade einnehmen, dazu gehören auch nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel.
  • Geben Sie auch Auskunft, ob Sie vor kurzem oder gegenwärtig aufgrund einer Infektion behandelt wurden/werden.
  • Für die Aussagekraft der Untersuchung ist es hilfreich, bestehende Laborwerte, wie z. B. Blutfette (Ges.-Chol., LDL-Chol., HDLChol., Triglyceride) sowie das Ergebnis eines Belastungs-EKGs mitzubringen, sofern diese Untersuchungen bei Ihrem Arzt durchgeführt wurden.